Deinen Atem in der Kinderwunschzeit aktivieren

 

 

Atmen und meditieren - warum nicht einfach beides ganz bewusst miteinander verbinden?

In meiner 25jährigen Berufserfahrung im Umgang mit Atem und Stimme konnte ich Vieles beobachten und einige typische Atemmuster erkennen.

Wie ist dein Atem im Alltag? Wie fühlt sich dein Atem an? Wo überall fühlst du im Körper, dass du atmest?

Stress, negative Gedanken und Konflikte haben eine negative und einschränkende Wirkung auf den Atem. Durch Stresserlebnisse oder auch Stressmomente wird der sogenannte Flucht-Kampf-Modus aktiviert. Das bedeutet, dass du in der Konfliktsituation von Natur aus fliehen oder kämpfen würdest. Doch was tun die meisten Menschen? Sie verfallen ins Freeze, in die Erstarrung. Was wiederum bedeutet, dass auch dein Atem starr wird. Und wenn sich so einige aktivierte Flucht-Kampf-Erlebnisse im Organismus anhäufen, fangen wir an mit „gehaltener“ Atemluft zu leben. Das ist wie Autofahren mit angezogener Handbremse.

Gerade in der Kinderwunschzeit, so bekomme ich es immer wieder erzählt, besteht Enge in der Brust, der Hals fühlt sich wie zugeschnürt an oder die Luft wird knapp und das Atmen schwer. Das ist eine logische Folge der emotionalen und seelischen Belastung. Denn dein Körper wäre am liebsten schon längst abgehauen...

Dein System, deine Lunge sehnt sich tagein tagaus nach Sauerstoff, nach einem tiefen und befreiten Ein- und Ausatem. Einem freien Atmen.

 

Ein gesunder Körper braucht Sauerstoff und zwar jede Menge...

Immer, wenn du dich erschreckst oder in eine Drucksituation kommst, atmest du reflexartig tief ein. Da du, wie bereits oben beschrieben, nicht wegrennst oder kämpfst, entsteht ein Problem... Denn du bleibst die meiste Zeit des Tages sitzen und dadurch atmest du den ganzen Tag über immer ein bisschen mehr ein als aus. Das steigert auf Dauer deine Nervosität und ruft innere Unruhe hervor. Deine Muskeln spannen sich zusätzlich an...

Ein Atemzyklus besteht aus 3 Phasen: dem Einatmen, dem Ausatmen und der Atempause, bis der Atemhunger kommt und nachgeatmet werden muss.

 

Doch warum beides miteinander verbinden?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es meist nicht hilft, einfach eine „Atemübung“ mit auf den Weg zu geben. 1% aller Klienten setzt das in die Tat um, 99% nicht. 

Es braucht den Rahmen, die Ruhe, die Einstimmung. Atmen üben - das geht nicht einfach so zwischendurch, zumindest nicht die ersten paar Male.

Und diesen wunderbaren Rahmen bietet die Meditation. Und das Meditieren an sich hat zudem endlos viele positive Wirkungen auf den Organismus und damit auch auf deine Fruchtbarkeit...

Hier nur ein paar wenige Beispiele dafür, was Meditation alles hervor rufen kann:

* trainiert das Gehirn

* erhöht die Konzentrationsfähigkeit

* lässt Neue neuromantische Verschaltungen entstehen

* verbessert die Durchblutung

* erhöht die Serotoninproduktion

* steigert den Melatoninspiegel

* senkt den Cortisolspiegel

* kurbelt die Endorphin Ausschüttung an

* lindert PMS Beschwerden

* harmonisiert und aktiviert das Hormonsystem

* senkt die Atemfrequenz

* verbessert die Sauerstoffaufnahme

* senkt die Muskelanspannung

* stärkt die Immunabwehr

* mildert Schlafstörungen

* stärkt die Intuition

* wirkt beruhigend und schenkt Gelassenheit

 

"Meditieren ist abschalten, träumen und zugleich zu dir kommen und Klarheit gewinnen."

In der heutigen kleinen Atemmeditation, oder auch Atemübung, werden wir gemeinsam drei Körperbereiche atmend entdecken.

1. Den unteren Bauchraum

2. Den Brustkorb

3. Den Kehl-/Kopfbereich

Ich führe dich klar und deutlich durch die einzelnen Schritte und du wirst staunen, wie vital und erfrischt du aus dieser kurzen Übung hervorgehst. Probiere es aus!

Alles Liebe,

Caroline

 

 

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