Warum Basenfasten im Kinderwunsch so wirksam ist

 

 

 

Basenfasten - wie es deinem Körper im Kinderwunsch helfen kann

 

 

Heute möchte ich mir ein wenig Zeit nehmen und dich in die Welt des Basenfastens und der Säure-Basen-Balance einführen.

Doch lass uns, bevor wir uns das Basenfasten genauer ansehen, klären, was Säuren und Basen eigentlich sind und warum ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt für dein Körpersystem so wichtig ist und vor allem auch, warum es dir im Kinderwunsch gut tut.

Jedes Organ, jedes Gewebe und auch jede Flüssigkeit in deinem Körper ist auf ein bestimmtes, ein spezifisches, sogenanntes Milieu angewiesen.

 

Dieses Milieu wird vom Säure-Basen-Gleichgewicht bestimmt. Nur wenn dein Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, können die meisten körperlichen Vorgänge und biochemischen Reaktionen reibungslos ablaufen. Das betrifft zum Beispiel deine Atmung, deine Verdauung, deinen Kreislauf. Säuren und Basen regulieren sich im Normalfall selbständig und werden deinem Körper von außen zugeführt oder entstehen in deinem Innern.

 

Interessant ist Folgendes: wenn zu viele Säuren anfallen und ihr Gegenspieler, die ausgleichenden Basen, fehlen, dann verändert sich dir Art und die Menge der entstehenden Stoffwechselendprodukte. Doch was kann dadurch geschehen? Das ist ganz einfach zusammen zu fassen: in der Folge können sich erste Symptome und Beschwerden zeigen, Fehlfunktionen von Organen und später auch Krankheiten entwickeln.

 

Es gibt im Körper sogenannte Puffersysteme, die dafür sorgen, dass zu viel anfallende Säuren, abgefedert und verstärkt abgebaut werden. Folgende Organe fallen in diese Kategorie: Lunge, Haut, Nieren, Leber, Pankreas, Knochen, Darm. Wenn dieses Puffersystem über viele Jahre hinweg zu stark genutzt wird und der Körper keinerlei Ausweichmöglichkeiten mehr hat, kann es an verschiedenen Stellen zu Problemen kommen. Denn was geschieht? Dein Körper laugt sich selbst aus. Beispielsweise wird dann zuviel Knochensubstanz abgebaut, da für die Neutralisation von Säuren basische Mineralsalze (Calcium und Phosphat) aus den Knochen gelöst und in das Blut abgegebenwerden.

 

 

Wenn das immer wieder geschieht sprechen wir von einer chronischen Übersäuerung. Es gibt viele Symptome, die bereits frühzeitig einen Hinweis auf eine Übersäuerung liefern. Hier zähle ich nur ein paar dieser Beschwerden auf:

  • Akne, Neurodermitis, Allergien
  • Arthrose, Rheuma, Gicht, chronische Schmerzen
  • Zyklusstörungen, starke PMS
  • Stimmungsschwankungen, Erschöpfung
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Darmträgheit, Blähungen
  • Rücken- und Muskelschmerzen
  • Wasseransammlungen
  • uvm.

 

Wodurch und wie kommt es zu einer Übersäuerung?

 

Säuren entstehen oder werden gefördert durch:

  • Natürliche Stoffwechselvorgänge (zum Beispiel: Kohlendioxid, Milchsäure, Essigsäure, Harnsäure,…)
  • Säurebildende Nahrungsmittel (zum Beispiel: Zucker, Wurst, Weißmehl, proteinreiche Lebensmittel,…)
  • Genussmittel (Schwarztee, Kaffee, Alkohol, Red Bull)
  • Softdrinks (v.a. Coca Cola)
  • Zu geringe Trinkmengen (vor allem Wasser)
  • Zu wenig mineralstoffreiche Lebensmittel
  • Krankheiten, Medikamente, Impfungen, Operationen
  • Umweltgifte und Toxine aller Art
  • Verdauungsstörungen (Darmgärung, Fäulnisprozesse)
  • Lebenswandel (zu wenig Schlaf, Stress, aktivierter Flucht -Kampf-Modus, fehlende Bewegung, Wut/Ärger/Ängste)

 

 

Um die erhöhten Säuren aus dem Körper „hinauszujagen“ und herauszulösen hilft es eine Basenfastenkur zu machen.

Und das möchte ich dir heute ein bisschen näher bringen. Der Begriff Basenfasten täuscht - denn es handelt sich in Wirklichkeit nicht um eine klassische Fastenkur, da du nicht in den ketogenen Stoffwechsel übergehst. Es ist also eine „Basenkur“. Denn du konzentrierst dich darauf, deinem Körper ausschließlich Basen zuzuführen und hilfst ihm auf jede nur erdenkliche Art und Weise mehr Basen im Körper zu erzeugen, denn das kann er, wenn ihm der Raum dafür 

gegeben wird.

 

Bevor wir uns den Ablauf einer Basenkur näher anschauen möchte ich dir erklären, welche positiven Auswirkungen eine Basen-Fastenkur auf deinen Organismus hat:

  • Du aktivierst die Selbstheilungskräfte deines Körpers
  • Du stärkst dein Immunsystem
  • Du regulierst deinen Stoffwechsel
  • Du entgiftest
  • Du entlastest Dein Herz-Kreislauf System
  • Du stimmst dich neu auf deine Ernährung ein
  • Du hast einen idealen Ausgangspunkt für eine andauernde Fruchtbarkeitsernährung

 

Immer dann, wenn du deinen Organismus und deine Stoffwechselorgane entlastest, bringt das mit sich, dass sich im Körper verstärkt Zellen erneuern, das „Verjüngungsprogramm“ wird angeworfen. Und das ist ein wahres Wunder und für deinen Kinderwunsch ein wahrer Booster.

 

Wie läuft eine Basenfastenwoche ab?

 

Du kannst eine Basenkur beim ersten Mal für die Dauer von ein bis zwei Wochen alleine zu Hause, angeleitet durch eine Fastenleiterin oder in der Gruppe, zu Hause oder in einem Hotel/Fastenhaus durchführen. Es gibt eine vorbereitende Entlastungszeit, in der du deinen Körper langsam auf das Basenfasten einstimmst, dann folgen 5 oder 10 reine 

Basenfastentage und im Anschluss daran mindestens zwei bis vier Aufbautage. Ein wichtiger Bestandteil dieser Kur ist die Darmreinigung, die mit Hilfe von Glaubersalz oder Bittersalz beginnt und dann mit Hilfe eines Einlaufs an jedem zweiten Tag fortgeführt wird.

 

Was genau esse ich, während einer Basenkur?

 

Wir haben ja bereits über Säurelieferanten und Säureerzeuger gesprochen und nun wenden wir uns den Basenlieferanten zu.

Diese sind:

  • Reifes Gemüse und Obst (mit wenigen Ausnahmen)
  • Kartoffeln
  • Sprossen, frische Kräuter
  • Blattgemüse
  • Trockenfrüchte
  • Ölsaaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne,…)
  • Gemüse- und Fruchtsäfte, Smoothies
  • Mandeln, frische Walnüsse,…

 

Wenn du dich für eine Basenfastenkur entscheidest, dann holst du dir am besten eine Tabelle, auf der alle basischen Gemüse- und Obstsorten aufgezählt sind und es gibt eine große und tolle Auswahl an Rezepten.

 

Es gibt noch weitere Maßnahmen, die deinen Organismus und vor allem deine Stoffwechselorgane bei der Basenkur unterstützen.

Ein täglicher Leberwickel, viel Bewegung, Yoga, Atemübungen, kalte Wassergüsse, Fußbäder, Saunagänge, Sport, Meditation und vieles mehr.

 

Mit einer Basenfastenkur kümmerst du dich nicht nur um die körperliche, sondern auch um deine mental-emotionale Balance. Wenn du dir diese Zeit schenkst, werden es dir dein Körper und Dein Herz ein Leben lang danken.

 

Sei von Herzen gegrüßt und kümmere dich gut um dich!

 

Caroline Bessis, ärztlich geprüfte Fastenleiterin und Basenfastenleiterin

 

 

Quellenangaben und weiterführende Literatur:

Basenfasten Essen und trotzdem entlasten, Sabine Wacker, GU

ISBN 978-3-8338-0500-4

300 Fragen zur Säure-Basen-Balance, Sabine und Dr.med. A. Wacker, GU

ISBN 978-3-8338-9837-1

Säure-Basen-Balance, Prof. Jürgen Vormann, GU

ISBN 978-3-8338-1148-7

Expresskochen Säure-Basen, Prof. Jürgen Vormann und Angelika Ilies, GU

ISBN 978-3-8338-6872-6

Säure-Basen Genussküche, Sabine Wacker und Sascha Fassott, GU

ISBN 978-3-8338-6148-2

 

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