Wie Fasten deinen Körper und dein Fühlen im Kinderwunsch verändern kann

 

 

Fasten im Kinderwunsch

Im heutigen Beitrag möchte ich dir das Thema Fasten näher bringen. Ich persönlich bin ein riesengroßer Fan vom Fasten - und das schon seit 16 Jahren! Ich habe schon sehr früh damit angefangen und komme auch heute immer wieder darauf zurück, weil ich einfach festgestellt habe, wie gut es mir tut. Das Fasten ist ein Jungbrunnen für deinen gesamten Organismus, deinen Körper, deine Zellen und auch deine Eizellen und das Sperma!

Wenn du gerade versuchst, schwanger zu werden, fragst du dich bestimmt, wie du deinen Körper ideal auf ein Baby vorbereiten kannst. Eine wunderbare Möglichkeit, wie du deinen Körper im Kinderwunsch unterstützen kannst, ist das Fasten. Vor allem dann, wenn du deinen Körper zuvor noch nie entgiftet hast. Zudem bietet dir das Fasten den perfekten Ausgangspunkt für eine ganzheitliche Ernährungsumstellung, die im Kinderwunsch meist unumgänglich ist.

 

Den Körper optimal auf eine Schwangerschaft vorbereiten

Meiner jahrelangen Erfahrung nach ist es im Kinderwunsch, vor allem dann, wenn es mit dem Versuch schwanger zu werden schon lange Zeit dauert, ganz besonders wichtig, eine Ernährungsumstellung durchzuführen. Ich werde nicht müde, es zu betonen: Im Kinderwunsch ist es so, so, so wichtig, schon früh damit zu beginnen, den Körper zu entlasten, zu entschlacken und zu entsäuern.

Das Fasten ist dabei die ideale Vorbereitung und ein perfekter Ausgangspunkt. Denn in der Fastenzeit betreibst du (und dein Körper) Darmpflege, Entgiftung, Zellerneuerung, Regeneration und Entspannung. Das sind alles wichtige Punkte in der Vorbereitung des Körpers auf eine Schwangerschaft und können der springende Punkt zur Erhöhung der Fruchtbarkeit sein.

 

Vorteile des Fastens im Kinderwunsch

Aus einer Studie der Harvard University (Jonathan Tilly)

"Die Ernährungsumstellung beim Fasten hat positive Auswirkungen auf die Eizellen und kann die Eizellqualität und auch -quantität erhöhen."

Mit einer Fastenwoche kannst du Gifte und Zellablagerungen aus deinem Bindegewebe lösen. Die positiven Nebeneffekte sind u.a.:

  • die Anregung der Selbstheilungskräfte
  • die Aktivierung der Zellerneuerung
  • du wirst Schlacken und Toxine los
  • dein Hautbild verändert sich positiv
  • dein Darm wird gereinigt
  • das Altern verlangsamt sich
  • der Stoffwechsel wird belebt
  • du schläfst tief und träumst viel
  • Häufig löst sich außerdem seelischer Ballast und auch alte Muster haben die Chance, sich aufzulösen

Und das sind nur einige Aspekte- es gibt noch viele weitere!

 

Welche Arten von Fasten gibt es?

Nicht jede Art des Fastens ist gleich - hier gibt es einige Unterschiede. Ich möchte dir hier eine kleine Einführung in ein paar der gängigsten Fastenarten geben. Es gibt zum einen das klassische Heilfasten (Buchinger-Fasten), das Saft-Fasten, das Tee-Fasten und das Wasser-Fasten. Ich möchte in diesem heutigen Beitrag auf das Buchinger-Fasten eingehen. 

 

So läuft die Fastenkur ab

Ein klassisches Buchinger-Fasten läuft folgendermaßen ab: Du startest den Tag mit Tee und mit Wasser. Zur Mittagszeit nimmst du anschließend entweder eine klare Brühe, oder einen Gemüsesaft zu dir. Danach gibt es wieder Tee und Wasser, bevor du abends wieder eine klare Brühe zu dir nimmst. Wer jedoch im zum Beispiel im Hochsommer fastet, kann aber auch dann wieder auf einen Gemüsesaft zurückgreifen.

Wenn du dich für das Fasten entscheidest, dann solltest du diese Kur in etwa 6-7 Tage lang durchführen. Ganz wichtig ist es, während dieser Zeit nur zu trinken. Aber Achtung: Auch, wenn du nur Flüssiges zu dir nimmst, solltest du diese Getränke auch „kauen“.

 

Ablauf des Fastens

1. Entlastungstag

Bevor du tatsächlich mit dem Fasten beginnst, ist es empfehlenswert, einen Entlastungstag einzulegen. Idealerweise bedeutet das, dass du an diesem Tag nur Obst zu dir nimmst. Nach diesem Entlastungstag kannst du das eigentliche Fasten starten, so wie ich es oben beschrieben habe.

2. Fastenphase

Sobald du 6-7 Tage lang gefastet und nur Wasser, Tee und Brühe bzw. Säfte zu dir genommen hast, startest du anschließend mit dem Fastenbrechen. Das bedeutet: Du isst einen Apfel und brichst damit das Fasten.

3. Aufbautage

Danach ist es ganz wichtig, dass du nicht einfach wieder zu essen beginnst, wie du es normalerweise gewohnt bist. Führe stattdessen lieber ein paar Aufbautage durch. Das heißt: Verzichte drei Tage lang auf Zucker und Salz und achte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. 

4. Reduziertes Essen

Nach den Aufbautagen ist es sehr hilfreich, wenn du weiterhin zwei Wochen lang reduziert isst. Das heißt auch hier: Am besten zuckerfrei, salzarm. Achte weiterhin darauf, viel zu trinken. Du kannst deinen Körper auch zusätzlich mit Nierentee o.Ä. unterstützen.

 

Worauf du beim Fasten sonst noch achten solltest

Es versteht sich wahrscheinlich von selbst, aber trotzdem möchte ich folgende Punkte noch einmal extra betonen. Während des Fastens gilt: Du trinkst keinen Alkohol, du trinkst keinen Kaffee und du verzichtest auch auf das Rauchen. Alle vergiftenden Stoffe hältst du also von deinem Körper fern. Ganz wichtig ist es natürlich, dass du gesundheitlich dazu in der Lage bist, eine Fastenkur durchzuführen. Solltest du irgendwelche bedenken haben, greife bitte auf ärztlichen Rat zurück.

Bedenke auch: Mit der Entscheidung für eine Fastenzeit nimmst du dir eine Auszeit für dich selbst. Dein Körper und Geist beschreiten eine Zeit der Leere, die danach wieder neu befüllt werden kann. Du gehst in eine Phase des Rückzugs und viele Fastende verbringen diese Zeitabschnitt vorrangig alleine. Viele gehen zum Fasten aber auch gerne in ein spezielles Hotel oder Resort. Wenn du lieber zuhause fasten möchtest, dann stelle bitte sicher, dass du dir in dieser Zeit auch wirklich eine Auszeit für dich nehmen kannst. Versuche wenig bis gar nicht zu arbeiten und richte dir vielleicht sogar eine kleine eigene Wellnessoase ein. 

Indem du dir eine solche Auszeit nimmst, hast du ach die Gelegenheit, wieder besser in dich hineinzuspüren und deine Bedürfnisse wahrzunehmen: Was tut mir gut? Wann brauche ich was? Welche Gedanken kreisen mir durch den Kopf? Während des Fastens kannst du es schaffen, alte Gedanken loszulassen und neue Gedankengänge zu formen.

 

„Das Leben ist kein Problem,

das es zu lösen,

sondern eine Wirklichkeit, 

die es zu erfahren gilt.“

BUDDHA

 

Falls du nun auch Lust darauf bekommen hast, es einmal mit dem Fasten zu probieren, dann schnapp dir am besten ein ausführlichen Buch zu diesem Thema und überlege ganz konkret, wann ein Fasten bei dir zeitlich am besten passen würde. Erzähle mir auch gerne, wie es dir beim Fasten geht und welche positiven Effekte du bei dir feststellen kannst!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

Deine Caroline

 

 

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