Wie Meditation Deinen Kinderwunsch beeinflussen kann

 

 

Meditieren ist einfach nichts für mich. Oder etwa doch?

 

Hallo schöne Frau!

Wahrscheinlich hast du den Tipp schon einmal bekommen: Wenn du lernen möchtest zu entspannen, dann meditiere. Wenn ich Frauen begegne und ihnen vorschlage, es mal mit Meditation zu versuchen, bekomme ich häufig zu hören: “Oh, meditieren - nein, das kann ich nicht. Ich kann ja gar nicht so lange still sitzen, also ist das nun wirklich nichts für mich!” Meine Antwort lautet dann immer: “Aber natürlich kannst du das!” Und damit meine ich jede einzelne von uns, auch du, die diesen Blogbeitrag gerade liest.

Ich persönlich liebe es ja zu meditieren und bin wahnsinnig froh, dass das Thema Meditation heutzutage so “en vogue” ist. Es schaut dich mittlerweile auch niemand mehr schief an, wenn du erzählst, dass du heute mal wieder meditiert hast. Als ich damit angefangen habe - und das ist nun schon sage und schreibe 24 Jahre her - war das noch ganz anders. Damals habe ich mich, ehrlich gesagt, nicht einmal getraut, anderen davon zu erzählen, dass ich regelmäßig meditiere. Falls du bisher mit Meditation noch nicht viel am Hut hattest, möchte ich dir heute zeigen, warum du allgemein, aber auch speziell im Kinderwunsch, unglaublich von der Meditation profitieren kannst.

 

Hilft mir Meditation im Kinderwunsch wirklich?

Es gibt so viel tiefe Veränderungen, die das Meditieren in dir bewirken kann. Meditation kann sich auf deine gesamte Situation, dein Fühlen, dein gesamtes Sein und direkt auf deinen Körper, sowie auch deinen Geist und deine Seele auswirken. 

Eine tolle Sache ist sogar wissenschaftlich untersucht worden: Frauen, die im Kinderwunsch meditieren werden zwei Mal so leicht und so schnell schwanger...! Also wenn das kein Grund ist, gleich heute noch mit dem Meditieren zu beginnen!

 

Meditation: Auszeit für dein Gehirn

Zum einen ist Meditieren wie eine kleine Auszeit für dein Gehirn. Im Kinderwunsch, besonders wenn du vielleicht schon längere Zeit versuchst schwanger zu werden, plagen uns häufig Zweifel und Ängste. Und auch von außen werden wir im Alltag mit so viel Negativem zugeballert, sodass eine solche Auszeit eine wahre Wohltat für dein Gehirn ist. Meditieren hilft dir, deine Gedanken zu sortieren, wieder klar im Verstand zu werden und dich selbst wieder zu finden. Du wirst merken, wie du wieder eine Verbindung zu deiner Intuition und deinem Inneren herstellst und wie du dich erneut in deinem Körper verankerst.

Denn was passiert durch deine negativen Gedanken? Du steigst aus deinem Körper aus, bist nicht mehr in Verbindung mit ihm. Meditation hilft dir genau diese Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele wieder in Balance zu bringen. Vor allem wenn du im Sitzen meditierst, unterstützt dies die Erdung und die Wiederherstellung der Verbindung mit der selbst. Natürlich kannst du auch erlaubt im Liegen meditieren. Das kommt meist ganz auf deinen aktuellen Zustand, deinen Müdigkeitsgrad oder die Tageszeit an. Es gibt dabei kein richtig oder falsch.

 

Meditieren kurbelt deine Hormonproduktion an!

Neben der Klarheit erzeugt Meditation auch ganz viele positive Gefühle in deinem Körper. Der Grund dafür liegt darin, dass deine Hormonausschüttung beim Meditieren stark befeuert und angekurbelt wird. Welche Gefühle dabei genau bei dir entstehen, hängt natürlich auch davon ab, wie genau du deine Meditation durchführst - ob du sie ganz im Stillen machst, mit einem Gong einleitest, mit Meditationsmusik hinterlegst, oder ob du dich für eine geführte Meditation entscheidest.

Je nachdem werden andere Gefühle in dir geweckt und Hormone in unterschiedlichem Ausmaß ausgeschüttet. In jedem Fall sind es aber die guten, erwünschten Hormone, die ausgeschüttet werden: Endorphine, Dopamin, sowie Melatonin und Serotonin. Das alles sind Hormone, die du brauchst, um dich gut und ausgeglichen zu fühlen.



Wie meditiere ich richtig?

 

Das gewünschte positive Gefühl durch Meditation kann sich zwar bereits nach deiner ersten Einheit einstellen, trotzdem solltest du idealerweise einmal pro Tag meditieren. Dann wird allmählich alles wieder in Balance kommen. Aber keine Sorge: Du musst nicht gleich 30 Minuten still sitzen oder gar eine ganze Stunde. Es reicht vollkommen aus, wenn du dir erstmal fünf Minuten dafür Zeit nimmst. Mit der Zeit kannst du dich dann zum Beispiel auf zehn Minuten pro Tag steigern - mehr ist auch tatsächlich nicht notwendig und zehn Minuten kann sich jeder von uns am Tag rausnehmen. 

Wenn du soweit bist, dann setze dich am besten ungestört hin, zum Beispiel auf eine Yogamatte und schließe sanft die Augen. Nimm zu Beginn auch gerne ein paar tiefe Atemzüge und lasse den Atem dann ganz frei fließen. Es ist bei der Meditation auch völlig normal, dass dir weiterhin Gedanken durch den Kopf gehen. Meditieren heißt nicht, dass wir unser Gehirn wie auf Knopfdruck ausschalten. Lass die Gedanken also gerne zu und nimm sie achtsam an. Das heißt: Nimm sie einfach wahr, aber ohne sie zu bewerten und schiebe sie dann sanft weiter, während du immer weiter in dich kehrst.



Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu meditieren

Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass es für jeden Menschen die passende Form der Meditation oder Visualisierung gibt. Stell dir vor, auch wenn du das Gefühl hast, dich nicht einfach zuhause hinsetzen zu können um zu meditieren, so gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, wie Meditation in dein Leben Einkehr halten kann. Ja, tatsächlich: Du kannst sogar im Gehen oder in der U-Bahn meditieren! Und zwar, indem du zum Beispiel ganz bewusst atmest - am besten jeweils mit einer längeren Phase des Ausatmens im Verhältnis zur Phase des Einatmens. Atme zum Beispiel vier Sekunden lang ein und acht Sekunden lang aus. Um deine Aufmerksamkeit noch stärker auf dich selbst zu lenken, kannst du auch versuchen, den Atemstrom an deinen Nasenflügeln bewusst bei jedem Atemzug wahrzunehmen.

Auch zuhause gibt es unterschiedliche Varianten, wie du eine Meditation durchführen kannst. Besonders AnfängerInnen tun sich schwer, sich einfach nur hinzusetzen und zu meditieren. Dafür eignen sich dann zum Beispiel geführte Meditationen ganz wunderbar. Du findest hierfür beispielsweise ein ganz großes Angebot auf Youtube, Spotify, iTunes etc. Andere wiederum lieben es, sanfte Meditationsmusik im Hintergrund laufen zu haben. Probier einfach aus, womit du dich am wohlsten fühlst.

 

Na, hab ich jetzt deine Neugierde und dein Interesse an Meditation etwas geweckt? Dann tu dir und deinem Gehirn etwas Gutes, indem du ihm eine aktivierende Auszeit gönnst!

Mach es gut und sei weiterhin ganz mutig und positiv mit deinen Wünschen und Sehnsüchten für dein Baby.

Alles Liebe, 
Caroline

 

 

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