Die wichtigsten Toxine in Kosmetika, die Du im Kinderwunsch am besten weglässt

 

Die meisten von uns sind es gewohnt, durch den Drogeriemarkt, Supermarkt oder die Parfümerie zu laufen und die gewohnten "Standard-Kosmetikprodukte" in den Einkaufswagen zu legen. Das machen wir schon seit vielen Jahren so und wir machen es entweder, weil uns die Verpackung so gut gefällt oder die Farben oder der Geruch. Oder wir machen es, weil wir dieselben Produkte bereits zu Hause benutzt haben und mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sind. Oft lassen wir uns auch von vielversprechenden Werbekampagnen verführen…

Doch hinterfragst du auch das, was drin steckt? Drehst du die Flasche überhaupt um und liest dir die Inhaltsstoffe mal durch? Verstehst du, was da steht? Als ich mich das erste Mal etwas schlauer gemacht habe und die Inhaltsstoffe genauer begutachtete, habe ich am Anfang ehrlich gesagt nur Bahnhof verstanden. Lustig fand ich auch, dass ich bei manchen Begriffen schon das Gefühl hatte: “Oh, das klingt schon so komisch, das ist bestimmt giftig…”

 

Inhaltsstoffe in Kosmetika: Verstehst du auch nur Bahnhof?

Im Grunde ist es ähnlich wie bei Lebensmitteln: Je länger die Liste der Inhaltsstoffe, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Zusätze dabei sind, die wir unserem Körper lieber nicht zuführen möchten. Einerseits nicht zu wissen, was das alles für Inhaltsstoffe sind ist das eine - darüber hinaus auch nicht zu wissen, was diese Stoffe dann mit uns machen, das andere. Denn wenn wir es uns genau überlegen, haben wir oft gar keine Ahnung, was gewisse Stoffe eigentlich in unserem Körper bewirken. 

Vor allem im Kinderwunsch lohnt es sich, die Verpackungen von Kosmetika auch mal von der Rückseite anzusehen. Warum? Ganz einfach: Weil viele Kosmetikprodukte Giftstoffe beinhalten, die deine Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sich negativ auf deine allgemeine Gesundheit auswirken können.

 

Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit durch Toxine in Kosmetika

Das Problem ist nämlich: Sobald Präparate auf unsere Haut kommen, gelangen sie in unser System hinein. Als unser größtes Organ nimmt die Haut ja generell sehr viel auf. Stoffe gelangen so direkt in den Blutkreislauf, Giftstoffe gelangen überall hin und interferieren mit unserem fragilen System. Das geschieht natürlich nicht bei geringen Mengen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir gewisse Kosmetikprodukte auf täglicher Basis verwenden - teilweise sogar mehrmals täglich - dann summiert sich das natürlich auf. Die Toxine häufen sich wie Müll in unserem Körper und stören dabei die körpereigenen Entgiftungsprozesse. Und genau das wollen wir im Kinderwunsch ja vermeiden. Die Entgiftung soll einwandfrei laufen, die Zellen sollen frisch und jung sein und der ganze Körper sich in bester Gesundheit befinden.

Ich möchte dir heute die wichtigsten Inhaltsstoffe erklären, die du vor allem in deinem Kinderwunsch am besten ganz weglassen solltest. Weiter unten habe ich dir in alphabetischer Reihenfolge auch noch einmal eine kleine Liste verfasst, in der weitere Toxine aufgelistet sind, die negative Auswirkungen auf dein System (z.B. das Hormonsystem, deine Fruchtbarkeit, usw.) haben.



Die wichtigsten Toxine in Kosmetika, auf die du im Kinderwunsch achten solltest

 

Duftstoffe

Duftstoffe sind meist auf Petroleum-Basis hergestellt und können alle möglichen Nebenwirkungen hervorrufen: Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Magenschmerzen, Atemprobleme oder auch Hautreizungen.

 

Konservierungsstoffe

Eines der größten Probleme ist, dass Kosmetika möglichst lange haltbar gemacht werden. Das ist natürlich für uns als Konsumentinnen toll, aber um Pflegeprodukte überhaupt so lange haltbar zu machen, braucht es oft Unmengen an Konservierungsstoffen. Viele davon sind leider alles andere als unproblematisch. Um Kosmetikprodukte haltbarer zu machen werden zum Beispiel Stoffe wie Formaldehyd, Nitrophenol oder giftige Metallsalze hinzugefügt. 

 

Steinkohlenteer

Na, lässt du dir öfter die Haare färben? Dann solltest du jetzt genau aufpassen, denn viele Haarfärbemittel enthalten Steinkohlenteer. Dieses kann einerseits Asthma und starke Kopfschmerzen hervorrufen. Auch in Antischuppenshampoo ist dieser Wirkstoff häufig enthalten. In manchen Haarfärbemitteln befindet sich sogar Blei - und das in problematisch erhöhten Ausmaßen. Forschungen dazu an diversen Universitäten ergaben, dass Haarfärbemittel eine bis zu zehnfache Konzentration an Blei aufweisen im Vergleich zu Wandfarbe. Und jetzt stell dir mal vor: Das geben wir dann auch unsere Kopfhaut, durch deren Poren die Inhaltsstoffe direkt in unseren Organismus gelangen. Häufige Symptome können Kopfschmerzen, Niesreiz und Schwindel sein.

 

Petrolatum / Vaseline / Paraffin

Dieser Zusatzstoff kann den Körper daran hindern, seine eigenen Entgiftungsprozesse durchzuführen. Poren und Kanäle werden verstopft, mit deren Hilfe der Körper eigentlich entgiften möchte. Und entgiften muss unser Körper jeden Tag, zu jeder Stunde, zu jeder Minute. Paraffin entzieht dem Körper darüber hinaus die körpereigenen Öle, macht die Haut trocken und schuppig und führt zu vorzeitigen Alterungsprozessen.

 

Sodiumlaurylsulfat / SLS

Zu finden ist dieser Stoff meistens in Shampoos, Zahnpasta und eigentlich in fast jedem Körperpflegemittel. Es handelt sich dabei um ein sehr stark reinigendes Mittel, das auch zum Entfetten von Maschinen benutzt wird. Allein dieses Bild ist schon völlig absurd, wenn wir SLS dann an unserem sanften, weichen Körper anwenden - im Vergleich zu harten, metallenen Maschinen. Bekannte Nebenerscheinungen sind Haartrockenheit, Hautreizungen, und -trockenheit, sowie Augenreizungen und Haarausfall.

 

Formaldehyd

Dieser Konservierungsstoff findet sich in allen möglichen Pflegeprodukten für Haut und Haar. Folgende Nebenwirkungen werden ihm zugeordnet: Asthma, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Depressionen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und chronische Müdigkeit. Enthalten ist dieser Inhaltsstoff vor allem in Shampoo, Nagellack, Nagelhärter und Nagellackentferner. Formaldehyd tritt oftmals auch in Form von anderen Bezeichnungen auf: MNM, Formalin und Hydantoin.

 

Padimat-0

Padimat-0 in ein beliebter Bestandteil von Sonnencremes. Es wird vermutet, dass dieses Präparat Energie absorbiert und diese dann als freie Radikale im Körper aussetzt. Diese können dann wiederum krebsfördernd wirken. Findest du das nicht auch absolut paradox? - Denn eigentlich versuchen wir ja, uns mit der Sonnencreme zu schützen…

 

Alkohol / Isopropylen

Dieser Inhaltsstoff ist auf den ersten Blick vermeintlich harmlos. Das Problem besteht jedoch darin, dass Alkohol ist als Denaturierer fungiert und somit andere Chemikalien stark verändern und beeinflussen kann, indem er die Struktur der Chemikalien modifiziert. Dadurch werden sie für den menschlichen Körper schädlich. Enthalten ist Alkohol vorwiegend in Haartönungen, Shampoos, Duftstoffen, Körpercremes oder Aftershaves. Zu den Begleiterscheinungen zählen Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit und Depressionen.

 

 

Weitere Toxine im Überblick:

Aluminium Acetate, Aluminium Benzoate, Aluminium Deacetate, Aluminium Formate: Antimikrobielle Stoffe

Aluminium Glycinate: eigentlich ein Konservierungsmittel, meist aber als Puffersubstanz deklariert

Aluminium Chloride, Aluminium Chlorohydrate, Aluminium Citrate, Aluminium Sulfate: Aluminiumsalze, v.a. in Deodorant

Amodimethicone: Kämmbarkeitshilfen auf der Basis von Silikonen hergestellt, daher umweltbelastend

Benzophenone -1, -2, -3,...:UV-Absorber, Lichtschutzfilter 

Benzylchlorphenol: Konservierungsmittel, Halogen

BHA, BHT (Butylhydroxy-): Antioxidantien, in vielen Lebensmitteln verboten, in Kosmetika noch erlaubt

Butylparaben: Konservierungsstoff in Seifen, Shampoos, Deos,... allergieauslösend

Cyclomethicone: Silikone, häufig in Lippenstiften eingesetzt

EDTA: Konservierungsmittel in Seifen, schwer abbaubar, toxikologisch bedenklich

Formaldehyd: Konservierungsstoff, Kontaktallergen

Laneth -1,-2,... und Laureth -1, -2,...: Waschrohstoffe, Tenside

Methylparaben: wirksam gegen Hefen und Pilze, nicht gegen Bakterien, einer der meist verwendeten Konservierungsstoffe

Paraffin, Paraffinum liquidum: Erdölprodukt, verschließt Hautporen, bei Erhitzen entstehen explosive Dämpfe

PEG -4 bis PEG -350: Emulgatoren, Tenside, Waschrohstoffe, Verdickungsmittel,... haben hautirritierende Eigenschaften und bestehen aus giftigen Ausgangsstoffen, wie Erdölderivaten (Ethenoxid). Ähnliches gilt für die Bezeichnung PPG

Phenol: aus Steinkohlenteer, toxisch

Phthalate: als Weichmacher eingesetzt, beeinflusst die Potenz

Simethicone: Silikonharz

TEA: Triethanolamin, Waschrohstoffe in Seifen und waschaktiven Substanzen

Trichloroethane: Lösungsmittel, Treibgas

 

Fazit:

Schau gut auf das, was du einkaufst. Meine Empfehlung ist es, auf jeden Fall in Bioläden zu schauen, aber auch hier gilt: Immer das Etikett lesen! Es gibt mittlerweile wirklich gute Kosmetika, man muss nur die Augen offen halten.

Alternativ kannst du dir auch die Codecheck App herunterladen. Mit dieser kannst du ganz gezielt aussortieren, was für dich gut ist und was nicht.

Und jetzt? Geh in dein Bad und fang am besten gleich damit an mit einer kleinen Bestandsaufnahme. Und dann sortiere aus, was dir im Moment im Kinderwunsch nicht gut tut. Das ist auch ein unglaublich wohltuender Schritt! Ich hoffe sehr, dass Du Deinen Kosmetikschrank sogleich genauer unter die Lupe nimmst und ab jetzt schadstofffreie Produkte den Platz einnehmen.

 

Alles Liebe und hoffentlich bis bald,

Deine Caroline

 

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